Darum geht die Debatte


Es gibt immer wieder leichte und schwere Fälle, wo Hunde Menschen angreifen. In einer so dicht besiedelten Landschaft, können sich Hunde samt Hundehalter und andere Mitmenschen ohne Hunde nicht aus dem Weg gehen. Das heisst, dass es immer ein latentes Risiko geben wird, dass Hunde, die nicht an der Leine geführt werden, Mitmenschen gefährden werden.

Dazu gibt es eine ganz einfache Lösung: Hunde ab einer gewissen Grösse gehören an die Leine!

Mein Vorschlag ist ganz einfach umzusetzen: Wenn ein Hund eine gewisse Grösse, wie Gewicht oder Stockmass überschreitet, muss er zwingend im öffentlichen Raum an der Leine geführt werden.

Debatte http://hundeandieleine.politnetz.ch
Geschrieben 29. Juli 13:50, Peter Schüpbach
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Halter, die Hunde nicht an der Leine führen im öffentlichen Raum, werden mit Fr. 100.00 gebüsst!
http://www.20min.ch/news/luzern/story/Hund-nicht-an-der-Leine---100-Franken-Busse-18776773
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Finde ich eine völlig legitime Massnahme und äusserst unterstützenswert; hoffentlich wird sich dies in anderen Kantonen "rumsprechen".
Elisa Schlup 21. Dezember 2009 Verstoss melden
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Wir leben in einer Zeit wo jeder alles will aber keine Zeit dafür hat. MIt Haustieren ist dies nicht anders - Es ist schön eines zu haben aber wer will dafür schon viel Zeit investieren? Es geht nicht lange und die Faszination Haustier ist vorüber, die Aufmerksamkeitsspanne bezieht sich auf die ersten paar Wochen oder Monate und danach ist es ein weiteres Statussymbol für manch einen. Das ist gegenüber den Tieren und der Gesellschaft nicht gerecht!

Man darf aber andererseits nicht alle Hundehalter wegen dem letzten Geschehnis in den gleichen Topf werfen. Es gibt einen grossen Teil unter ihnen, welche mit den Tieren arbeiten und sie trainieren damit sie Sicherheit im Umgang mit ihnen erlangen. Genau das sollte man zur Vorschrift machen. Einen Ausweis für Hundehalter welcher dazu berechtigt einen Hund zu führen und besitzen. Ähnlich einem Führerschein für Kraftfahrzeuge - Auch dort müssen Regeln beachtet werden um nicht andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Dies würde in seiner Grundlage zur Ursachenbekämpfung beitragen. Einen Hund einschläfern ist nur eine Reaktion auf Symptome - es beugt aber nicht vor, es schreckt nicht ab. Wir werden weiterhin solche tragischen Nachrichten hören oder lesen solange das Problem nicht richtig ernst genommen wird. Es scheint mir hier wieder nur eine Zwecklösung zu sein, um die ersten lauten Stimmen im Keim zu ersticken - man setzt den Leuten was vor und hofft, dass sie sich damit zufrieden geben - dies werden sie auch bis der Nächste Opfer einer Attacke wird. Das Rad beginnt sich dann von neuem zu drehen und es wird ewig so weiter gehen.

Eine neu aufgerollte Diskussion über potentiell gefährliche Hunde (ich werde mich hüten Polemik und Phrasen wie "Kampfhunde" zu brauchen) ist überflüssig. Jedes Tier kann gefährlich werden, wenn die Kontrolle fehlt. Die Gefahr welche von einem Pudel ausgeht mag geringer sein als von einem Rottweiler aber beide sollten sich an Regeln halten. Wie dies im Verkehr der Mini und der Hummer auch müssen. Man sollte nicht vergessen, viele Leute fürchten sich vor Hunden und wenn diese Leinenlos umherstreifen so grenzt dies an Respektlosigkeit, vorallem wenn ein solcher selbst nach etlichen rufen nicht macht was verlangt wird.
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Sorry, aber mich stören diese Diskussionen. Klar gäbe es bessere Lösungen und so weiter, das Problem ist da. Aber "nur" weil wieder ein Vorfall passierte, muss keine politische Debatte von vorne los gehen.
3 Kommentare
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Die Politik muss einen eindeutigen Entscheid fällen... und sich danach wieder um ihre anderen Aufgaben kümmern
Christian Vogt - BDP 3. August 2009 Verstoss melden
Natürlich gibt es wohl weltbewegendere Themen. Aber Fakt ist nun mal, dass dies ein echtes Problem ist, dass viele BürgerInnen tagtäglich betrifft. Es sind ja nicht nur die medial ausgeschlachteten Vorfälle, die dieses Thema dauernd hoch bringen. Es passieren jeden Tag mehrere hundert Fälle bei denen Besitzer die Hunde nicht im Griff haben. Da darf doch auch diese Diskussion geführt werden. NEIN - sie muss sogar geführt werden, da endlich etwas getan werden muss.
Peter Schüpbach 6. August 2009 Verstoss melden
INFO: Die Schaffhauser Regierungsrätin Ursula Hafner-Wipf verlangt eine Bewilligungspflicht für Rottweiler. In Kanton Schaffhausern wurden im Juli und im August zwei Kinder von Rottweilern gebissen (http://www.20min.ch/news/zuerich/story/12691433).
Politnetz Team - Administrator 24. August 2009 Verstoss melden
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In den meisten der Unglücksfälle handelt es sich um Halter, die ihre sozialen Defizite über den Hund kompensieren. Das ist bei einigen Rassen gefährlich.

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Finde die Idee prinzipiell gut. Aber ist sie auch umsetzbar? Die Hundelobby ist stark und hat sich bisher gegen solche Prüfungen gewehrt. Eigentlich ja lächerlich. Will mein Kind in einem Fluss Fischen gehen, so muss man eine Prüfung ablegen, bevor man ein Patent erwerben darf. Danach wird jeder sicherlich von vielen Fischereiaufsehern x-mal überprüft ob er die Regeln einhält. Hier geht es nur um die lieben Fische. Ein ähnliche Überwachung der Tauglichkeit von Hundebsitzern fehlt vollständig.
Peter Schüpbach 6. August 2009 Verstoss melden
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