Der Kanton Schwyz hat bereits reagiert:
Halter, die Hunde nicht an der Leine führen im öffentlichen Raum, werden mit Fr. 100.00 gebüsst!
http://www.20min.ch/news/luzern/story/Hund-nicht-an-der-Leine---100-Franken-Busse-18776773
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Das wichtige ist die Ursachenbekämpfung, nur gegen die Symptome vorgehen bringt auf lange Sicht nichts.
Wir leben in einer Zeit wo jeder alles will aber keine Zeit dafür hat. MIt Haustieren ist dies nicht anders - Es ist schön eines zu haben aber wer will dafür schon viel Zeit investieren? Es geht nicht lange und die Faszination Haustier ist vorüber, die Aufmerksamkeitsspanne bezieht sich auf die ersten paar Wochen oder Monate und danach ist es ein weiteres Statussymbol für manch einen. Das ist gegenüber den Tieren und der Gesellschaft nicht gerecht!
Man darf aber andererseits nicht alle Hundehalter wegen dem letzten Geschehnis in den gleichen Topf werfen. Es gibt einen grossen Teil unter ihnen, welche mit den Tieren arbeiten und sie trainieren damit sie Sicherheit im Umgang mit ihnen erlangen. Genau das sollte man zur Vorschrift machen. Einen Ausweis für Hundehalter welcher dazu berechtigt einen Hund zu führen und besitzen. Ähnlich einem Führerschein für Kraftfahrzeuge - Auch dort müssen Regeln beachtet werden um nicht andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Dies würde in seiner Grundlage zur Ursachenbekämpfung beitragen. Einen Hund einschläfern ist nur eine Reaktion auf Symptome - es beugt aber nicht vor, es schreckt nicht ab. Wir werden weiterhin solche tragischen Nachrichten hören oder lesen solange das Problem nicht richtig ernst genommen wird. Es scheint mir hier wieder nur eine Zwecklösung zu sein, um die ersten lauten Stimmen im Keim zu ersticken - man setzt den Leuten was vor und hofft, dass sie sich damit zufrieden geben - dies werden sie auch bis der Nächste Opfer einer Attacke wird. Das Rad beginnt sich dann von neuem zu drehen und es wird ewig so weiter gehen.
Eine neu aufgerollte Diskussion über potentiell gefährliche Hunde (ich werde mich hüten Polemik und Phrasen wie "Kampfhunde" zu brauchen) ist überflüssig. Jedes Tier kann gefährlich werden, wenn die Kontrolle fehlt. Die Gefahr welche von einem Pudel ausgeht mag geringer sein als von einem Rottweiler aber beide sollten sich an Regeln halten. Wie dies im Verkehr der Mini und der Hummer auch müssen. Man sollte nicht vergessen, viele Leute fürchten sich vor Hunden und wenn diese Leinenlos umherstreifen so grenzt dies an Respektlosigkeit, vorallem wenn ein solcher selbst nach etlichen rufen nicht macht was verlangt wird.
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Ein Thema für Boulevardzeitungen und Populisten. Kümmern wir uns um wichtigeres.
Sorry, aber mich stören diese Diskussionen. Klar gäbe es bessere Lösungen und so weiter, das Problem ist da. Aber "nur" weil wieder ein Vorfall passierte, muss keine politische Debatte von vorne los gehen.
Tobias Frey, 30. Juli 2009
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Eine klassische Scheinlösung. Sinnvoll ist nur der Haltertest vor dem Kauf. Er entscheidet, ob und welche Rasse jemand halten darf.
In den meisten der Unglücksfälle handelt es sich um Halter, die ihre sozialen Defizite über den Hund kompensieren. Das ist bei einigen Rassen gefährlich.
kandidiert für Grossrat Bern, GLP, 29. Juli 2009
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